Posted on Dez - 19 - 2011
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Categories Wintersport

Wenn der erste Schnee fällt, geht das meist mit einer erhöhten Betriebsamkeit in den Sportgeschäften einher, denn dann erinnern sich die nordischen Langläufer und Alpinskifahrer, die Tourengeher und Snowboardakrobaten daran, dass nun ihre schönste Zeit des Jahres beginnt. Sie zu genießen, setzt natürlich voraus, dass vorab die Gleitflächen der Skier gewachst, die Kanten frisch geschliffen und die Bindungen optimal eingestellt wurden. Dabei entdeckt man dann vielleicht noch die eine oder andere innovative Neuerung oder eine praktische Ergänzung des eigenen Equipments, mit dem die Pistengaudi dann auch garantiert ist.

Aber auch wenn der Wintersport auf den „Bretteln“ meist im Vordergrund steht, kann man auch fernab der Skipisten jede Menge Spaß im Schnee haben, denn im Winter kann man sich auch auf Schlitten und Kufen fortbewegen. Ob das Rodeln und das Schlittschuhlaufen nun unter dem Aspekt der aktiven Freizeitgestaltung oder unter sportlichem Ehrgeiz betrieben wird, ist natürlich immer eine Frage der Intention dessen, der sich auf Schlittschuhe stellt oder sich auf einen Schlitten setzt, denn alle Wintersportarten bieten sich nicht nur als vergnügliches saisonales Hobby an, sondern können ganzjährig trainiert und als Profisport betrieben werden. Man denkt dabei an die alpinen Skisportarten wie Abfahrtsrennen oder das Schanzenskispringen, den Biathlon, eine Wettkampf aus einer Kombination von Langlauf und Schießen, an die rasante Fahrt der Bobs durch den Eiskanal, an Eiskunstlauf oder Eisschnelllauf, ans Teamsportarten wie Curling oder Eishockey oder auch an Schlittenhunderennen.
Einige dieser Profiwintersportarten werden auch im Sommer in speziellen Eislaufhallen trainiert und selbst für den sommerlichen Skispaß gibt es inzwischen Indoor-Möglichkeiten – und das sogar in Ländern, die eigentlich gar keinen Schnee kennen, wie in Dubai, dem Ort, an dem eigentlich alles möglich wird. Dass es für Wintersportprofis wichtig ist, dass ihnen auch außerhalb der Saison Trainingsmöglichkeiten zu Verfügung stehen und sie bereit sind, dafür weit zu reisen oder die Chancen der Eislaufhallen zu nutzten, versteht sich von selbst.
Ob aber der Bedarf von Skihallen in dem Maß bei den Freizeitwintersportlern vorhanden ist, wird sich noch zeigen müssen. Vermutlich ist es aber gerade für viele Wintersportler der Reiz von Schnee und Kälte, der nicht nur den Wintersport, sondern auch das Vergnügen vom Apres Ski und dem dazu gehörenden Hüttenzauber ausmacht. Wer aber nach dem Skilaufen aus der gekühlten Halle auf 25 Grad im Plusbereich als Außentemperatur trifft, der wird vielleicht bereuen, gerade noch zum Aufwärmen Glühwein getrunken zu haben.

 

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Bild: Günter Havlena  / pixelio.de

 

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